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Weitere Informationen zum Erörterungstermin:

 

Nach Rücksprache mit dem LK- Vechta (Herr Stuntebeck) hier einige zusätzliche Informationen:

  • ·        Wer nicht pünktlich um 9.30 Uhr anwesend sein kann, kann auch jederzeit später dazu kommen.
  • ·    Auch  diejenigen, die halbtags arbeiten müssen, können nachmittags noch dazu kommen, um sich zu informieren und Präsenz zu zeigen.
  • ·    Die verschiedenen Themen ( Heidesee, Ökologie….) werden in Themenblöcken abgearbeitet. Die Einwendungen der Träger öffentlicher Belange werden danach noch gesondert betrachtet. Wer seine Einwendungsgründe dann noch nicht genügend erörtert sieht, kann sich anschließend noch melden (vorausgesetzt, es liegt nicht daran, dass derjenige die Abhandlung am Vormittag verpasst hat).
  • ·    Es wird eine 60minütige Mittagspause geben, die in Abhängigkeit von der Thematik begonnen wird (Kaffee und Kaltgetränke stehen zur Verfügung, sonstige Verpflegungsmöglichkeiten in der Nähe)
  • ·    Das Ende des ersten Tages wird gegen 18.00 Uhr sein, der zweite Tag wird nach Bedarf dann noch angesetzt. Die IGUVW geht davon aus, dass die Themenvielfalt nicht an einem Tag behandelt werden kann. Wir werden am Dienstagabend auf unserer Homepage darüber berichten, wie es am Mittwoch weiter geht! Bitte dies an andere Interessierte weitergeben, die nur am Mittwoch teilnehmen können. Auch telefonisch stehen wir für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung!

Filmtipp

aus der Sendung Niedersachsen 19.30 Uhr zum Thema: "Wasserförderung in der Nordheide".
Wie sich die Probleme ähneln... zum Film hier klicken
Viel Lesestoff bietet auch die Internet-Seite der dortigen Interessengemeinschaft: www.ign-hanstedt.de

 

OV 2013.07.24 1 Kopie

Entnahmemengen

OV 2013.07.24

(Quelle: OV vom 24.07.2013)

 

KOMMENTAR  IGUVW:

Die Thematik löst bei uns deutliche Verwunderung aus:

1.  Nachdem wir im Juni die Unterlagen über die Tagesentnahmemengen ausgereicht bekommen haben, konnten wir ersehen, dass es auch in anderen Jahren derartige Entnahmemengen gegeben hat (s. Tabelle oben)

Hinzu kommt ein Speichervolumen von 6900 Kubikmetern (Quelle: s. OOWV, bitte hier klicken und am rechten Rand Holdorf anklicken).

Unserer Rechnung nach ergibt sich folgende Möglichkeit für höchste Tagesfördermengen:

14 Brunnen x 60 Kubikmeter Förderleistung je Stunde) x 24 h=20.160 Kubikmeter ; abzüglich von benötigtem Spülwasser bleiben zumindest etwa 20000 Kubikmeter abzugebendes Wasser.

2.  Ein Teil der Leitung (vom Wasserwerk bis Langenberg) wurde bereits ausgebaut (der mögliche Durchfluss wurde um ca. 50% erhöht), so dass es verwundert, dass gerade jetzt diese Problematik in diesem Ausmaß stattfindet, denn solche Trockenwetterlagen hat es in der Vergangenheit mehrfach gegeben.

Scheinbar ist der Wasserversorger nicht in der Lage, die Versorgungsnotstände zu lösen. Dem Leserbrief vom 25.07.2013 aus der OV können wir nur beipflichten (Bitte hier klicken) und verweisen nochmals auf das Thema "Wiederaufnahme der Wasserförderung in Delmenhorst geplant" (s. weiter unten).

3.  Aus unserer Sicht wäre die Problematik Lohne durch eine Verbundleitung mit dem WW Vechta, das ausreichend Reserven besitzt, in Kombination mit einer Druckerhöhungsstation zu lösen. Der Ausbau der vorhandenen Leitung ist u. E.  der falsche Weg zur Problemlösung, da in Holdorf die benötigten Wassermengen nicht  (ohne massive Schäden zu verursachen) zur Verfügung stehen.

4.  Große Verwunderung löst bei uns die Angabe der genehmigten Fördermenge von 5 Mio. Kubikmeter pro Jahr  hervor –hat der OOWV noch nicht verinnerlicht, dass die Fördermenge für die Jahre 2012 und 2013 vom Landkreis auf 4,75 Mio Kubikmetern reduziert wurde?  Oder wurde die Bewilligung noch abgeändert? (s. OV Bitte hier klicken)

Den Aufruf zum Wassersparen begrüßen wir natürlich sehr, da durch immer höhere Entnahmemengen  immer größere Trockenschäden entstehen, aber nur das Wassersparen in trockenen Zeiten kann nicht die Lösung für eine aus unserer Sicht verfehlte Strategie des OWVs  sein: So wird immer noch beste Trinkwasserqualität zur Gartenbewässerung benutzt, da der OOWV den  Absetzzähler (zusätzliche Wasseruhr für Bewässerung etc.)  bei Privatkunden zur Gartennutzung favorisiert.

Aus unserer Sicht sollte für Bewässerung u. ä., für die keine hohe Trinkwasser-Qualität benötigt wird, die Versorgung dezentralisiert werden (eigene Pumpe zur Gartenbewässerung, Regenwassernutzung, usw.), somit würde dieses Problem im Sommer nicht zu solchen Engpässen führen und die Entnahmesituation insgesamt entlasten. Diese  Vorgehensweise macht  überall dort Sinn, wo Grundwasser für diese Zwecke einfach erschlossen werden kann. Hierzu zählen wir  z. B. auch die Sportplätze in Neuenkirchen, die derzeit mit bestem Trinkwasser beregnet werden. Lediglich für die Gebiete in Holdorf/Fladderlohausen etc., die ohnehin im Absenktrichter des  Wasserwerks Holdorf liegen, ist ein solches Vorgehen wirkungslos, da aus dem selben Wasservorkommen gefördert würde.

Unverständlich  zum Thema „Wassersparen“ war für uns, dass der OOWV in einem Gespräch mit der OV die Pläne der EU zur vorgeschriebenen Einführung von Wasserspar-Duschköpfen komplett abgelehnt hat, ohne zu erwähnen, dass Wassersparen durchaus ein Thema ist und dass diese Duschköpfe durchaus sinnvoll sind! (OV-Artikel: bitte hier klicken)

 

 

 

 

Termin zum „fachlichen Dialog“ kommt in geplanter Form nicht zustande

De IGUVW hatte in einem Schreiben vom 19.11.2012 die Auswertung der Akteneinsicht vom Oktober zusammengefasst. Der OOWV hatte keinerlei Verständnis für diese fachliche Kritik und seinerseits einen „ausschließlich fachlichen Dialog“ zwischen Herrn Dr. Steinmetz und der Fachabteilung des OOWVs und möglicherweise einem Vertreter des Landkreises vorgeschlagen. Diesem hatten wir zugestimmt (Bitte hier klicken) und das Rathaus Holdorf als Veranstaltungsort vorgeschlagen.

Danach gab es telefonisch den Wunsch zunächst ein Treffen „unter vier Augen“ mit Herrn Dr. Steinmetz abzuhalten.  Dies haben wir abgelehnt: Eine wichtige Forderung von uns ist mehr Transparenz und Offenheit und wir hätten gerne gesehen, wenn Landkreis und Gemeinde sich entsprechend hätten informieren können.

Dieser Plan wurde in einem Schreiben des OOWVs vom 18.01.2013 abgesagt. Der Landkreis habe “überraschend eine Teilnahme abgesagt“, da er im Rahmen des Verfahrens einen Sachverständigen mit der Überprüfung des Geohydrologischen Gutachtens sowie der Einwände der IGUVW beauftragt hat. Der Termin zur Besprechung der Ergebnisse sei „voraussichtlich für Februar 2013 geplant“. Dadurch erscheint dem OOWV das zunächst angebotene Treffen für „überflüssig“.

Wir sehen der o. g. Besprechung mit Interesse entgegen. Herr Dr. Steinmetz hat bisher keine Einladung dazu erhalten.

WEITERHIN WURDEN UNS AUCH IMMER NOCH NICHT DIE GEFORDERTEN DATEN ALS AQUA-INFO-DATEI  AUSGEREICHT –WEDER VOM OOWV NOCH VOM LANDKREIS!

 

Frohe Weihnachten wünscht die IGUVW!

   
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