Presse & Medien

 OV 2015.01.10 1

OV 2015.01.10 2

 Quelle: OV vom 10.01.2015

Kommentar IGUVW:

im Zeitungsartikel:  zitiert man Franz Greve mit dem Satz: „Wieso gibt es überhaupt einen Bewilligungsbescheid, wenn nicht einmal diese Grenzen eingehalten werden müssen?“. Leider hat man die  Äußerungen nicht vollständig wieder gegeben, so dass der Inhalt verfälscht erscheint. Der Nachsatz, dass auch 2013 die bewilligte Fördermenge überschritten wurde, war ein wesentlicher Bestandteil seiner Äußerungen. Die bewilligte Fördermenge wurde 2013 um ca. 85.000 m3 überschritten, ohne nennenswerte Konsequenzen für den OOWV! Solange Förderüberschreitungen für den OOWV ein lukratives Geschäft ohne Konsequenzen bleibt, wird sich daran auch wohl nichts ändern.

 

OV 2015.01.12

 Quelle: OV vom 12.01.2015

OV 2014 08 27

Quelle: OV vom 27.08.2014


Kommentar IGUVW:

·        Die Wasserstände in Fladderlohausen sind in diesem Jahr tatsächlich höher als in den Vorjahren. Der Heidesee allerdings spricht eine andere Sprache, dort sind die Wasserstände weiter gesunken, s. Fotos.

Eine Sandbank entsteht:

Aufnahmedatum 25.09.2014

2014.09.25 MG 1854

 

Aufnahmedatum 05.10.2014

2014.10.05 IMG 2937

 

·        Ein Zusammenhang zwischen der Fördermenge und den Engpässen in Lohne bestand 2013 nicht: der OOWV hat beim Erörterungstermin im letzten Oktober vor vielen Zuhörern dargelegt, dass der genannte Engpass ein reines Netzproblem war, das heißt die Leitungen des OOWVs war nicht in der Lage, das notwendige Wasser zu transportieren.

 

 

OV 2014.06.13

Quelle: OV vom 23.06.2014

OV 2014.06.23 LK- Vechta amtliche Bekanntmachung

Quelle: OV vom 23.06.2014

OV 2014.06.11(Pöppelmann)

Quelle: OV vom 11.06.2014


Kommentar IGUVW:

Wir arbeiten auch bei diesem Thema besser sachlich die Fakten ab.

Die Fakten sind:

  • ·        Der OOWV verlangt von den Landwirten eine hohe Kooperation für den Trinkwasserschutz. Er hat in letzter Zeit immer wieder auf steigende Nitratwerte aufmerksam gemacht und dabei das WW- Holdorf mit seinen ständig gesunkenen Nitratwerten als Ausnahme und positives Beispiel dargestellt.
  • ·        Der OOWV veranschaulicht deutlich, dass sich extensiv genutztes Grünland besonders positiv auf die Nitratwerte auswirkt.
  • ·        Er macht deutlich, dass neben den Nitraten auch Pflanzenschutzmittel – Funde Anlass zur Sorge geben.

Ø In der ökologischen Bewirtschaftung werden weder Pflanzenschutzmittel, noch mineralische Dünger eingesetzt.

  • ·        Alle diese Fakten sind in dem Vortrag von Herrn Harms (OOWV) vom 21.05.2014 sehr gut dargestellt. (Bitte hier klicken)
  • ·        Ferner hat der OOWV dargestellt, dass in anderen Wassergewinnungsgebieten in den letzten Jahren die Nitratwerte in Relation zu den Pachtpreisen (entgegen des gewünschten Trends) wieder angestiegen sind.

Was bedeutet daher „den Markt sondieren“ für den OOWV?

  • ·        Höhere Pachtpreise erzielen? (Dies geht augenscheinlich auf Kosten des Grundwasserschutzes). Eine Marktsondierung wäre über eine öffentliche Ausschreibung sicherlich effektiver gewesen, als die Flächen unter der Hand weiter zu verpachten. Zumal die Familie Pöppelmann bereits die mündliche Zusage hatte, und Pachtverträge bereits zugeschickt waren. Dementsprechend waren zum Zeitpunkt der Kündigung die Flächen bereits teilweise neu bestellt.
  • ·        Im Zusammenhang mit dieser fraglichen „Marktsondierung“ wirken die Erkenntnisse des Landesrechnungshofes über die überhöhten Ausgaben des OOWVs besonders negativ. (Bitte hier klicken)

Der Verbraucher sollte davon ausgehen können, dass gerade der OOWV seine Möglichkeiten zum Schutz des Grundwassers im vollen Umfang nutzt. Ansonsten sind auch Fachtagungen wie: „sauberes Trinkwasser unser Anspruch“ und Treffen mit Politikern zum Thema unglaubwürdig.

Nicht zuletzt wird aus unserer Sicht auch die Kooperationsarbeit der Landwirte mit dem OOWV zum Schutz des Grundwassers zumindest in Teilen unglaubwürdig, wenn selbst der Wasserversorger nicht alle Möglichkeiten für gute Grundwasserwerte nutzt.

Sehr positiv ist für uns die Solidarität die die Familie Pöppelmann durch den Ortslandvolkverein erfahren hat.

 

 

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