Presse & Medien

OV 2014.06.11(Pöppelmann)

Quelle: OV vom 11.06.2014


Kommentar IGUVW:

Wir arbeiten auch bei diesem Thema besser sachlich die Fakten ab.

Die Fakten sind:

  • ·        Der OOWV verlangt von den Landwirten eine hohe Kooperation für den Trinkwasserschutz. Er hat in letzter Zeit immer wieder auf steigende Nitratwerte aufmerksam gemacht und dabei das WW- Holdorf mit seinen ständig gesunkenen Nitratwerten als Ausnahme und positives Beispiel dargestellt.
  • ·        Der OOWV veranschaulicht deutlich, dass sich extensiv genutztes Grünland besonders positiv auf die Nitratwerte auswirkt.
  • ·        Er macht deutlich, dass neben den Nitraten auch Pflanzenschutzmittel – Funde Anlass zur Sorge geben.

Ø In der ökologischen Bewirtschaftung werden weder Pflanzenschutzmittel, noch mineralische Dünger eingesetzt.

  • ·        Alle diese Fakten sind in dem Vortrag von Herrn Harms (OOWV) vom 21.05.2014 sehr gut dargestellt. (Bitte hier klicken)
  • ·        Ferner hat der OOWV dargestellt, dass in anderen Wassergewinnungsgebieten in den letzten Jahren die Nitratwerte in Relation zu den Pachtpreisen (entgegen des gewünschten Trends) wieder angestiegen sind.

Was bedeutet daher „den Markt sondieren“ für den OOWV?

  • ·        Höhere Pachtpreise erzielen? (Dies geht augenscheinlich auf Kosten des Grundwasserschutzes). Eine Marktsondierung wäre über eine öffentliche Ausschreibung sicherlich effektiver gewesen, als die Flächen unter der Hand weiter zu verpachten. Zumal die Familie Pöppelmann bereits die mündliche Zusage hatte, und Pachtverträge bereits zugeschickt waren. Dementsprechend waren zum Zeitpunkt der Kündigung die Flächen bereits teilweise neu bestellt.
  • ·        Im Zusammenhang mit dieser fraglichen „Marktsondierung“ wirken die Erkenntnisse des Landesrechnungshofes über die überhöhten Ausgaben des OOWVs besonders negativ. (Bitte hier klicken)

Der Verbraucher sollte davon ausgehen können, dass gerade der OOWV seine Möglichkeiten zum Schutz des Grundwassers im vollen Umfang nutzt. Ansonsten sind auch Fachtagungen wie: „sauberes Trinkwasser unser Anspruch“ und Treffen mit Politikern zum Thema unglaubwürdig.

Nicht zuletzt wird aus unserer Sicht auch die Kooperationsarbeit der Landwirte mit dem OOWV zum Schutz des Grundwassers zumindest in Teilen unglaubwürdig, wenn selbst der Wasserversorger nicht alle Möglichkeiten für gute Grundwasserwerte nutzt.

Sehr positiv ist für uns die Solidarität die die Familie Pöppelmann durch den Ortslandvolkverein erfahren hat.

 

 

OV 2014.05.10

Quelle: OV vom 10.05.2014

 

Kommentar IGUVW:

Wir wundern uns über die ständig genannte Zahl von 4, 8 Mio. Kubikmetern / Jahr. Laut unseren Unterlagen handelt es sich bisher um 4,75Mio (vgl. Pressetext : hier klicken).

Dass man hartes und weiches Wasser nicht einfach  mischen kann, mag sein. Eine einfache Lösung Neuenkirchen von Engter aus zu versorgen wäre gegeben, wenn man (Teile von) Neuenkirchen vom OOWV-Netz abtrennt. Denn Teile von Neuenkirchen (Niedersachsen-Park) werden bereits von Engter aus versorgt. Und in Neuenkirchen (OT Severinghausen) gibt es bereits einen großen Ausgleichs- und Vorratsbehälter für das Wasserwerk Engter. Die zu diesem Behälter führenden Leitungen dürften sicherlich für eine Versorgung Neuenkirchens ausreichen.

Laut OV-Bericht vom 12.2013 schien ein neues Wasserwerk in Lastrup eine mögliche Lösung. Nach unseren Erkenntnissen wären von Planung bis zur Fertigstellung etwa 3 Jahre zu veranschlagen. Somit könnte dem Wasserversorger, wenn er die Planungen zügig vorantreibt, bereits Ende 2016 Wasser aus diesem Fördergebiet zur Verfügung stehen. Die derzeitigen Probleme wären  nicht mehr existent.

Dass der OOWV wassersparmaßnahmen in Erwägung zieht, ist zu begrüßen. Schließlich hat der sich noch 2012 deutlich gegen die EU-Pläne für wassersparende Duschköpfe ausgesprochen (OV-Artikel: hier klicken).

Dass für den OOWV die genehmigte Fördermenge von 4,5 Mio. Kubikmeter / Jahr keine Relevanz hat, hat er am 21.05.2014 auf einer Wasserfachtagung (Biohof Bakenhus) gezeigt: dort wurde das Wasserwerk Holdorf von Herrn Harms mit 5,5 Mio. Kubikmeter / Jahr dargestellt.

Dieser Vortrag ist auch so auf der Internetseite des OOWV's veröffentlicht. (Bitte hier klicken)

 

OV 2014.03.06 1OV 2014.03.06 2

Quelle: OV vom 06.03.2014

 

Kommentar IGUVW:

Es geht nicht darum, dass der OOWV „seine Brunnen nicht nutzen soll“, sondern dass der OOWV den Grundwasser-Leiter nicht weiter entleeren darf. Selbst das LBEG spricht bei der bisherigen Entnahme von ständig fallenden Tendenzen. Ob sich bei der geringfügigen Reduzierung der Fördermenge (von 4,75 Mio. auf 4,5 Mio) wieder ein Gleichgewicht von Entnahme und Neubildung einstellen wird, scheint aus unserer Sicht fraglich.

Dass sich 58 Betroffene gemeldet haben, obwohl der OOWV nur eine vergleichsweise  geringe Anzahl von Flächen als möglicherweise betroffen kartiert hat (vgl. Konzept des OOWVs: hier klicken), zeigt, dass die Bedenken gg. das vorliegende Konzept hoch sind.

Die unabhängig von einzelnen Flächen formulierten Forderungen der IGUVW finden Sie hier (bitte  klicken). Sie wurden mit Hilfe von vereidigten Sachverständigen erstellt, um das fachliche Niveau  zu gewährleisten.

OV 2014.03.03 S1

OV 2014.03.03 S2

Quelle: OV vom 03.03.2014


Kommentar IGUVW:

·    Wie die OV in ihrem Artikel vom 22.02.2014 beschrieb, geht es der IGUVW  bzgl. der Klage nicht darum, dass wir die Fördermenge sofort weiter reduzieren wollen – zumal sich der Landkreis in der Bewilligung vorbehalten hat, die Fördermenge unter Umständen weiter zu reduzieren. Notwendig ist aber aus unserer Sicht eine aussagekräftige Beweissicherung und die Aufnahme der Schäden aus dem alten Wasserrecht.

OV 2014.02.22 Komplett

Quelle: OV vom 22.02.2014

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