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Neue Entwicklungen in Molbergen (Windpark-Planungen des OOWVs im Landschaftsschutzgebiet):

Das Aktionsbündnis „Gegenwind Molbergen“ wendet sich u. a. schriftlich an die Mitglieder der Verbandsversammlung des OOWVs und an den niedersächsischen Ministerpräsidenten. Die Original-Schreiben finden Sie hier: http://gegenwind-molbergen.eu/?page_id=248

Wir fragen uns:

Zu viel Wasser in Delmenhorst – zu  wenig Wasser im Landkreis Vechta: höchste Zeit für eine „WIN – WIN – LÖSUNG“?!?!

Unsere Darstellung der Situation finden Sie hier: Bitte klicken!

Jahreswechsel

Allen  Lesern  ein glückliches neues Jahr 2016!

Wir bedanken uns für jegliche Unterstützung,, die uns 2015 erreichte!

Zunächst waren wir davon ausgegangen, dass 2015 in der Hauptsache ein Jahr des Abwartens würde: Warten auf Beginn der Prozesse, Warten auf die Ergebnisse der Beweissicherungen 2013 und 2014... Dass 2015 dann aber auch sehr ereignisreich wurde, ist in Kürze hier im Jahresrückblick 2015  zu finden!

Wir werden uns auch 2016 über jegliche Anregungen und Unterstützung freuen!

 

Thema „Beweissicherung 2013“ – doch noch nicht so  abgeschlossen, wie einiges es meinten?“

 

Am 02.12. 2015 hat der OOWV ein Schreiben verfasst, das besagt,  dass“ einige Bewirtschafter zusätzliche Ausgleichszahlungen erhalten“.

Das Thema scheint also dach auch für den OOWV nicht so abgeschlossen, wie es von einigen behauptet wurde.

Da sich die Schriften zu dem Thema inzwischen häufen, haben wir sie unter einer neuen Rubrik zusammengefasst (s. Kopfleiste ganz rechts) Bitte Klicken

 

Bericht zur Veranstaltung in Stapelfeld: „Wasser in Südoldenburg“

Siehe NWZ (Bitte hier klicken)

 

Es war für uns interessant zu hören, dass auch im Cloppenburger Raum von versiegten Hausbrunnen, sterbenden Bäumen und „Versteppung“ im Zusammenhang mit Trinkwasser-Gewinnung gesprochen wurde. Im Hinblick darauf, dass Betroffene sich informieren wollten und nicht wissen, wie sie die Daten einfordern können, sei an dieser Stelle nochmals auf das Umweltinformationsgesetz hingewiesen (Bitte hier klicken).

Interessant finden wir auch die Erkenntnis, dass die Wasserentnahme und damit die Grundwassersenkung selbst Ursache der Nitratbildung sein könne. Für diejenigen, die diesen Zusammenhang nicht kennen, hier die Erklärung.

Auf grundwassernahen Standorten können die Pflanzen auch während der Trockenperioden wachsen und somit den aufgebrachten Dünger verwerten. Werden diese Flächen nun durch die Wasserförderung vom Grundwasser abgeschnitten, können die Pflanzen in Trockenzeiten nicht ausreichend gedeihen. Die Folge hieraus ist ein verminderter Ertrag und die Auswaschung der im Boden verbliebenen Nährstoffe (Nitratbildung), die wegen mangelhafter Grundwasserversorgung von der Pflanze nicht verwertet werden konnten. Insbesondere vor dem ebenfalls angesprochenen Klimawandel wird sich diese Problematik noch massiv verschärfen. Für den Bewirtschafter solcher Flächen ergibt sich hieraus noch ein weiteres Problem. Die im Boden verbliebenen Nährstoffe sind bei der Düngeplanung im Folgejahr zu berücksichtigen. Durch die daraus resultierende reduzierte Düngung im Folgejahr entstehen ggf. weitere Kosten für den Export von hierdurch überschüssigem Wirtschaftsdünger.

Ein aus unserer Sicht wichtiger _auf dieser Veranstaltung ebenfalls angesprochener Punkt_ findet sich leider im NWZ- Artikel nicht: Von Herrn Ansgar Meyer (UWB LK- Cloppenburg) wurden Funde von Arzneimittelrückständen in einer GW- Messstelle in Bösel angesprochen. Ferner sagte er hierzu, dass für diese Einträge ggf. auch Kleinkläranlagen in Betracht kämen. Es wurde die Frage gestellt, warum die Einträge von Arzneimitteln und auch Antibiotikarückständen durch die Großkläranlagen hier nicht angesprochen werden. Denn auch aus diesen Kläranlagen gelangen mit den geklärten Abwässern diese Stoffe in Flüsse und Bäche und somit ins Grundwasser. Dieser Umstand von Herrn Meyer und Herrn Harms (OOWV) bestätigt.  Ferner rief Herr Harms dazu auf, keine Arzneimitte in der Toilette zu entsorgen. Die Entsorgung im Restmüll sei der bessere Weg, da dieser verbrannt werde. Diesem Aufruf können wir uns nur anschließen.

 

Veranstaltungshinweis:

 

Diskussionsveranstaltung mit Experten zum Thema „Wasser im Oldenburger Münsterland“

Näheres im NWZ-Artikel: (Bitte hier klicken)

 

 Lese-Tipps!!!

Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG Holdorf) hat in Zusammenhang mit den Planungen zum Hochwasserschutz in Holdorf etliche interessante Fragen an den OOWV gerichtet. Viele dieser Widersprüchlichkeiten waren uns auch aufgefallen.

Den einzelnen Antworten des Wasserversorgers sehen wir mit großem Interesse entgegen, zumal der Geschäftsführer Herr Specht kürzlich noch in einem großen Interview  der NWZ betont hat, dass „Transparenz das Gebot der Stunde“ sei.

Weiterhin spricht er von „einer Kultur der Offenheit“, von der „Einbindung der Bürgermeister und Landräte“.

NWZ Artikel: (Bitte hier klicken)

Den Brief der UWG an den OOWV finden Sie hier (Bitte klicken)

 

 

Frist zur Einreichung von Einwänden gegen das vom OOWV vorgelegte Konzept zur Beweissicherung endet am 28.02.2014. Einwendungen, die nicht bis zu diesem Termin beim Landkreis Vechta eingegangen sind, finden keine Berücksichtigung mehr. Für den Nachweis reicht z.B. die Sendebestätigung per Fax an: 04441/898-4501 oder der Rückschein eines Einschreibens.

Für alle, die noch Einwendungen einreichen möchten, haben wir Formulierungshilfen im Downloadbereich bereitgestellt. 

Hier gelangen sie zum Donloadbereich: unter Beweissicherung 2014 finden Sie die Hilfen. Bitte hier klicken.

 

Entscheidung über den Antrag des OOWV auf Entnahme von Grundwasser für das Wasserwerk Holdorf, Bewilligung Nr.: 663723/05/0003/C vom 17.12.2013 (Bitte klicken)

Landrat Focke hat den Bescheid zum Wasserrechtsantrag am 18.12.2013 auf einer Pressekonferenz vorgestellt

 

Wie wir bislang nur aus mündlicher Überlieferung von Anwesenden wissen, wurde u.a. folgendes vorgestellt:

  • Festlegung der Fördermenge auf 4.5 Mill. m³
  • zahlreiche Nebenbestimmungen bezüglich umfangreicher Beweissicherungen landwirtschaftl., forstwirschaftl., ökolog., Heidesee;  u.a. Veröffentlichung der jährlichen Berichte der Beweissicherung im Internet
  • Möglichkeiten zur weiteren Reduzierung der Fördermenge, falls die Auswirkungen größer als prognostiziert sind, oder der Wasserversorger den umfangreichen Nebenbestimmungen nicht nachkommt

·    Wir sind erleichtert, dass der LK den aus unserer Sicht richtigen Schritt der Reduzierung der Fördermenge gegangen ist.

·    Wir sind uns sicher, dass die Fördermenge von 4,5 Mill. m³ noch zu hoch ist und dass diese noch weiter reduziert werden muss, um eine Erholung des Grundwasserhaushalts zu erreichen. Dementsprechend hatten wir beim Erörterungstermin am 2. Oktober eine Reduzierung auf 3 Mill. m³ gefordert, um diese Erholung zu erreichen. Andererseits ist uns bewusst, dass es den Wasserversorger vor Probleme stellen könnte, so ad hoc so drastisch zu reduzieren, so dass es aus unserer Sicht ein erster Schritt ist.

·     Die vielen Nebenbestimmungen, die wir im genauen Wortlaut noch nicht kennen, lassen hoffen, dass im kommenden Jahr endlich eine differenzierte Beweissicherung für die Land- und Forstwirtschaft stattfindet, so wie wir das bereits seit Jahren fordern. Inzwischen haben wir eigene vereidigte, öffentlich bestellte Sachverständige beauftragt. Die Ergebnisse sind eindeutig, deshalb sind wir uns sicher, dass der WV endlich seiner Verpflichtung  der Beweissicherung und Entschädigung nachkommen muss.

·     Insgesamt wundern wir uns, dass es  den Wasserrechtsbescheid in dieser Form gibt, weil aus unserer Sicht viele Punkte noch nicht geklärt waren  (noch nicht einmal das Protokoll zum Erörterungstermin erhältlich war), so dass wir zunächst wieder mit einem vorläufigen Bescheid von einem Jahr gerechnet haben. Dieser hätte dem LK die Möglichkeit gegeben, die Ergebnisse der Beweissicherung abzuwarten und sich ein genaues Bild von den Schäden zu machen, um dann zu entscheiden.

 

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